Kampfmittelerkundung
Historische Luftbildauswertung als Grundlage, anschließend gezielte Oberflächensondierung der Verdachtspunkte – bevor der erste Spatenstich erfolgt.
Zwei Geschäftsfelder unter einem Dach: die zerstörungsfreie Erkundung des Untergrunds – und die ökologische Begleitung dessen, was oberhalb davon geschützt werden muss.
Jede Fläche stellt eine andere Frage: Liegt dort noch Munition? Wo verläuft die alte Leitung? Steht unter dem Aushub ein vergessenes Fundament? Wir wählen das Verfahren nach der Frage – nicht nach dem Gerät, das gerade im Transporter steht.
Historische Luftbildauswertung als Grundlage, anschließend gezielte Oberflächensondierung der Verdachtspunkte – bevor der erste Spatenstich erfolgt.
Bildgebende Erkundung metallischer und nichtmetallischer Strukturen: Rohre, Hohlräume, Fundamente, Schichtgrenzen – als 2D-Profil oder 3D-Datensatz.
Passive Messung kleinster Störungen des Erdmagnetfelds. Ideal, um große Flächen schnell auf ferromagnetische Objekte und alte Baustrukturen zu prüfen.
Aktives Verfahren: Ein eingebrachtes Feld erzeugt Sekundärfelder in leitfähigen Körpern. Zuverlässig für metallische Objekte im oberflächennahen Bereich.
Vergrabene Rohre, Kabel und Kanäle vor Tiefbau-, Kabel- und Rohrleitungsarbeiten lokalisieren und direkt auf der Fläche markieren.
Messdaten werden verortet, interpretiert und als Plan mit Anomalienkatalog übergeben – die Grundlage für Ihre Entscheidung über den nächsten Schritt.
Das Georadar sendet kurze elektromagnetische Impulse in den Boden. An Schichtgrenzen und Objekten werden sie reflektiert. Aus der Laufzeit der zurückkehrenden Signale entsteht ein Schnittbild des Untergrunds – ohne dass ein einziger Kubikmeter Erde bewegt werden muss.
Georadar, Geomagnetik und Elektromagnetik sehen jeweils etwas anderes. Erst in der Kombination entsteht ein vollständiges Bild – deshalb setzen wir die Verfahren je nach Boden, Bebauung und Fragestellung gemeinsam oder einzeln ein.
Der Untergrund verzeiht keine Annahmen.Deshalb messen wir, bevor gegraben wird.
Ein Sondierungsauftrag ist kein einzelner Termin, sondern eine Kette aus Recherche, Messung und Interpretation. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf.
Auswertung historischer Luftbilder und verfügbarer Unterlagen. Ergebnis: eine Karte der Verdachtspunkte, die vor Ort geprüft werden müssen.
Die Fläche wird eingemessen, in Profilen abgefahren und satellitengestützt verortet. Auffälligkeiten prüfen wir direkt vor Ort im zweiten Verfahren nach.
Die Rohdaten werden prozessiert, Störsignale bereinigt und Anomalien klassifiziert – Tiefe, Ausdehnung, Charakteristik.
Sie erhalten Bericht und Lageplan – und auf Wunsch die Markierung der Fundpunkte direkt auf der Fläche, damit im Bauablauf niemand raten muss.
Geophysikalische Erkundung lohnt sich immer dann, wenn der Untergrund unbekannt ist und ein Fehlgriff teuer, gefährlich oder beides wird.
Baugenehmigungen und Planfeststellungen enthalten Nebenbestimmungen zu Arten-, Baum- und Bodenschutz. Wer sie auf der Baustelle nicht umsetzt und nicht belegen kann, riskiert Baustopp, Bußgeld oder eine Nachforderung der Behörde. Gemeinsam mit unserem Partnerbetrieb – ausgebildete Baumpflegerinnen und Baumpfleger, die nach ZTV-Baumpflege arbeiten – begleiten wir Vorhaben von der Vorbereitung des Baufelds bis zur Abnahme.
Kein Formular, kein Rückrufversprechen aus dem Baukasten: Schreiben Sie uns, was geplant ist und wo – wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung, welches Verfahren sinnvoll ist und welches nicht.